Literatur
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Competition and Entrepreneurship
Israel M. Kirzner legt gleichzeitig eine grundlegende Kritik der heutigen Preistheorie, eine Abhandlung über die Theorie des Unternehmertums sowie eine Analyse über die Wettbewerbstheorie vor. Dabei verlässt er sich auf eine überzeugende rationale Argumentation, mehr denn auf abstrakte mathematische Modelle. „Competition and Entrepreneurship“ bietet eine neue Beurteilung des Qualitätswettbewerbs, der Verkaufsanstrengungen und nicht zuletzt der grundsätzlichen Schwächen der heutigen Wohlfahrtsökonomie.
Kirzners Buch entwickelt eine Theorie des Marktes und des Preissystems, die von der herkömmlichen Preistheorie abweicht: Für ihn erklärt die herkömmliche Preistheorie nur jenen Abgleich von Preisen und Mengen, der die ökonomische Gleichgewichtsbedingung erfüllt. Kirzner meint dagegen, dass „es nützlicher ist, sich auf die Preistheorie zu stützen, um zu verstehen, wie die Entscheidungen einzelner Marktteilnehmer zusammenwirken und jene Marktkräfte schaffen, die letztlich Änderungen in den Preisen, der Produktion, den Produktionsmethoden und der Ressourcenverteilung hervorbringen.“
Obwohl sich „Competition and Entrepreneurship“ mit den Abläufen der Marktwirtschaft beschäftigt, lassen sich Kirzners Erkenntnisse auch auf wichtige Aspekte zentral gesteuerter Wirtschaftssysteme anwenden. So wird deutlich, dass Kirzner der Rolle des Unternehmers eine zentrale Bedeutung in der ökonomischen Theorie beimisst.
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Antitrust and Monopoly: Anatomy of a Policy Failure
Das vordergründige Ziel des Kartellrechts ist es, den Wettbewerb und das öffentliche Interesse zu schützen. Doch beschränkt das Kartellrecht dabei möglicherweise in Wahrheit den Wettbewerb, schadet so den Konsumenten und nutzt den Sonderinteressen einiger weniger politisch Vernetzter? Ist das Kartellrecht wirklich ein notwendiger Schutz gegen die räuberischen Geschäftspraktiken einiger reicher und mächtiger Unternehmen, die den Markt dominieren? Oder behindert und beschränkt das Kartellrecht den Wettbewerbsprozess und schadet so jenen öffentlichen Interessen, die es eigentlich schützen sollte?
In dieser bahnbrechenden Studie untersucht Armentano die klassischen Fallstudien, welche dem heutigen Kartellrecht zugrunde liegen, und stösst dabei auf eine erheblich Abweichung zwischen den vordergründigen Absichten des Kartellrechts und ihren tatsächlichen Wirkungen. Armentano zeigt, dass das Kartellrecht anstelle des Wettbewerbs allzu oft bestimmte, von der Politik bevorzugte Wettbewerber schützt. Dies ist ein unverzichtbares Werk für all jene, die die Grenzen und Schwierigkeiten der heutigen Wettbewerbspolitik verstehen wollen.
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The Antitrust Religion
Zahlreiche erfolgreiche amerikanische Unternehmen wurden in der Vergangenheit wettbewerbswidriger Praktiken beschuldigt. Basierend auf dem Erfahrungsschatz der letzten 50 Jahre amerikanischen Kartellrechts, erklärt der Anwalt und Autor Edwin S. Rockefeller, warum Gesetzgeber, Bürokraten, Akademiker und Journalisten willkürliche und irrationale Gesetze und Vollzugsmechanismen anwenden, um Kapitalisten zu bestrafen, anstatt den Wettbewerb zu fördern. „The Antitrust Religion“ vertritt nachhaltig den Standpunkt, dass die Annahmen der meisten Bürger in Hinblick auf das Kartellrecht auf Irrtümern beruhen.
Die herkömmliche Auffassung besagt, dass das Kartellrecht geschaffen wurde, um den Wettbewerb zu schützen. Rockefellers Darstellung weicht in auffälliger Weise davon ab. Er beschreibt, dass das Kartellrecht in der Praxis selten der Öffentlichkeit genützt hat, sondern vielmehr bestimmten Unternehmen, denen daran lag, ihre lästige Konkurrenz loszuwerden. Anhand zahlreicher Fälle früher Zielscheiben des Kartellrechts — von Standard Oil über IBM bis Microsoft — zeigt er auf, warum einige Unternehmen dafür bestraft wurden, dass sie auf dem Markt Erfolge feierten.
Rockefeller dokumentiert lebhaft, wie das Kartellrecht zu einer Art Aberglauben wurde. Er stellt dar, dass sich diese „Kartellrechtsreligion“ auf ökonomische Theorien abstützt, die willkürlichen und launenhaften Strafverfolgungspraktiken eine Fassade der Objektivität und Glaubwürdigkeit verleihen. Anhand spezifischer Fragestellungen wie der Fusionen oder Preisabsprachen untersucht Rockefeller wie arbiträre Kartellgesetze zu Fehlurteilen und bürokratischem Machtmissbrauch führten. Er kommt gar zu der Erkenntnis, dass derartige Gesetze einen perversen Anreiz für Unternehmen schaffen, das Verkaufsvolumen künstlich zu reduzieren und Preis-, Qualitäts- oder Serviceverbesserungen zu vermeiden — da sie anderenfalls zu einer Zielscheibe der Kartellrechtsanhänger werden könnten.
„The Antitrust Religion“ wird Unternehmern, Journalisten, Entscheidungsträgern, Professoren, Richtern sowie allen anderen, die sich für die staatliche Regulierungen von Unternehmen interessieren, unverzichtbare Hilfestellungen beim Verständnis der tatsächlichen Funktionsweise des Kartellrechts liefern.
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Competition Laws in Conflict: Antitrust Jurisdiction in the Global Economy
Das Wachstum sowie das Zusammenwachsen der internationalen Märkte sollte dem weltweiten Wettbewerb neuen Antrieb geben und dadurch die Bedeutung der Wettbewerbspolitik reduzieren. Die Erfahrung zeigt dagegen, dass die Globalisierung zu einer enormen Ausweitung des Kartellrechts geführt hat. Wenn Unternehmenstransaktionen Grenzen überschreiten, betreffen die wettbewerbspolitischen Praktikern einer Jurisdiktion unweigerlich auch die Hersteller und Konsumenten der anderen. Ein System, nach dem jede betroffene Rechtseinheit ihre eigenen Wettbewerbsbestimmungen auf internationale Transaktionen anwendet, führt unweigerlich zu erheblichen politischen Konflikten, ganz zu schweigen von erheblichen Kosten für Anbieter, die gleichzeitig die widersprüchlichen Anforderung mehrerer Jurisdiktionen erfüllen müssen. Dabei erhält jeder Staat einen Anreiz, den einheimischen Industrien das Ausnützen der benachteiligten Position ausländischer Wettbewerber zu gestatten, wenn nicht sogar nahezulegen.
Prominente wettbewerbsrechtliche Streitfälle — von der lokalen, nationalen und internationalen Strafverfolgung Microsofts bis zu transatlantischen Auseinandersetzungen rund um die Fusionspolitik der Europäischen Union — illustrieren das Ausmass der Herausforderungen. Lösungsansätze finden sich sowohl bei einer verbesserten Koordination der verschiedenen Regierungspraktiken und Gesetzesharmonisierungen, als auch bei der Anwendung eines neuen Regimes im Kartellrecht, nach dem Vorbild des „strukturierten Wettbewerbs“ im amerikanischen Unternehmensrecht.
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The Abolition of Antitrust
"The Abolition of Antitrust" erklärt, warum die Wettbewerbspolitik nach ökonomischen, rechtlichen und moralischen Massstäben versagt hat, und präsentiert damit eine überzeugende Argumentation für ihre ersatzlose Abschaffung. In den USA finden jedes Jahr neue Kartellrechtsverfahren ihren Weg vor die Gerichte. Gary Hull und die weiteren Autoren dieses Bandes untersuchen einige diese Fälle, sowie das Kartellrecht selbst, und kommen zu der Schlussfolgerung, dass sie auf einer Fehlinterpretation der Wirtschaftsgeschichte sowie auf fehlerhaften ökonomischen Annahmen beruhen. Nach Hull sind Kartellrechtsverfahren auf eine erschreckende moralische Verwirrung zurückzuführen: auf die Annahme, dass es vernünftig ist, die erfolgreichsten Produzenten zu bestrafen. Die Autoren legen dar, wie zentrale Konzepte der Wettbewerbspolitik, wie „Monopole“, „Handelshemmnisse“ oder „wettbewerbsschädliches Verhalten“ missbraucht werden, um Kartellverfahren einzuleiten — und warum diese Konzepte allzu oft auf Irrtümern beruhen. Sie vollziehen jene historischen, rechtlichen, ökonomischen und moralischen Überzeugungen nach, welche zur Verabschiedung und Entwicklung des Kartellrechts beitrugen. Dieses spannende und zugängliche Werk, das nun auch als Taschenbuch vorliegt, ist weit mehr als nur eine polemische Argumentation zugunsten eines bestimmten, partikulären Politikansatzes.
Adam Mossof von der Michigan State University kommentierte anlässlich der Veröffentlichung: „Die Beiträge dieses Buches feuern eine fundierte ökonomische, historische, moralische und rechtliche Breitseite gegen die verschiedenen Regelungen der Wettbewerbspolitik ab. Sie bringen liebgewonnene Mythen zum Einsturz, die dem Kartellrecht zugrunde liegen. Sie enthüllen eine Moral der Selbstaufopferung als geistige Grundlage der Wettbewerbspolitik, die mit individuellen Rechten, freiem Unternehmertum und objektivem Recht unvereinbar ist. Mit dieser Publikation erhalten Unternehmer, Anwälte, Ökonomien, Politiker und Richter endlich Zugang zu einer systematischen Kritik des Kartellrechts. Wenn von nun an die Wettbewerbspolitik weiterhin die Rechte von Unternehmern beeinträchtigt und die amerikanische Wirtschaft schädigt, so kann dies nicht mehr mit Ahnungslosigkeit entschuldigt werden.“

